In unserem Schulsystem wird viel Wert auf Normen und Regeln gelegt, was diese Kinder leicht demotivieren kann. Um der Persönlichkeit des Kindes Raum zu geben und gleichzeitig den allgemeinen Anforderungen gerecht zu werden, sollte man privat eher darauf verzichten die Kinder zum Aufräumen anzuhalten und sie flexibel und spontan ihre Freizeit gestalten lassen. Indem man den Kindern klar macht, dass sie sich austoben können, sobald ihre Arbeiten erledigt sind, wird man sie nachhaltig motivieren sowohl schnell, als auch ordentlich zu arbeiten.
Sinnvoll ist es, die Freizeit nicht voll auszufüllen mit regelmäßigem Sporttraining, Musikunterricht und ähnlichen Kursen. Gerade in dieser Zeit sollte man wirklich den Freiraum schaffen, dass diese Kinder sich voll ausleben können, um die nötige Energie für das Schulreglement zu sammeln.
Um nicht ständig darauf bestehen zu müssen, dass das Kind sein Zimmer aufräumt, ist es effektiv, wenn nicht zu viel Spielzeug vorhanden ist. Der eigene Ordnungssinn mag unter Umständen nicht mit dem des Kindes übereinstimmen. Hin und wieder ist es sicherlich auch sinnvoll, wenn man das eine oder andere Auge zudrückt, denn in der Schule wird den Kindern genügend abverlangt und gerade für Kinder mit geringer Ordnungsorientierung häufig nach deren Empfindung zu viel. Dennoch kann man auf mindestens durchschnittliche Noten bestehen, wenn die Waage zwischen Flexibilität und Regeln gehalten wird.
Letzte Aktualisierung am 27.10.2011.